Wie lässt sich die Gewerbeflächenentwicklung in einer fragmentierten Stadtregion kooperativ und zukunftsfähig steuern? Das Bundesbauministerium (BMWSB) fördert die Entwicklung einer integrierten Gewerbeentwicklungsstrategie für den Wirtschaftsraum Bremen 2035.

Gewerbliche Flächenreserven werden knapp, interkommunale Kooperationen sind ausbaufähig – die Region Bremen steht vor zentralen raumplanerischen Herausforderungen. Gefördert vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) wird daher unter Federführung des Kommunalverbunds Niedersachsen/Bremen e.V. ein Strategisches Regionalentwicklungskonzept (RegioStrat) erarbeitet:

„Neue Energie für einen zukunftsfähigen Arbeits- und Wirtschaftsraum: Integrierte Gewerbeentwicklungsstrategie Region Bremen 2035"

Im Rahmen des Vorhabens (Laufzeit 2026 – 2028) werden gemeinsame Leitlinien, eine kooperative Handlungsstrategie sowie ein regionales Gewerbeflächenmonitoring und Modellansätze für einen fairen interkommunalen Lastenausgleich entwickelt. Als Verbundpartner übernimmt das Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) der Universität Bremen wesentliche inhaltliche Aufgaben, darunter eine vertiefende Regionalanalyse, die Entwicklung eines Flächenmonitorings, strukturierte Regionaldialoge mit Akteuren aus Planung und Wirtschaftsförderung sowie die Entwicklung von Ausgleichsmechanismen.

Eine erste empirische Grundlage für das Projekt liefert die im Auftrag des Kommunalverbunds erstellte Studie „Gewerbeentwicklung in der Region Bremen 2025 – Ausgangslagen und Perspektiven" (PDF).

Kontakt:

Dr. Guido Nischwitz
iaw, Abt. III Regionalentwicklung und Finanzpolitik
Tel.: +49 421 218-61735
E-Mail: gnischwitz@uni-bremen.de

 

Weitere Informationen: Projektbeschreibung