Die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft stellt enorme Herausforderungen an den Weiterbildungssektor: Es gilt neuen Qualifikationsanforderungen nachzukommen, Arbeitskräfteengpässe zu entschärfen, Arbeitslosen und Geringqualifizierten Wege in akzeptable Arbeitsverhältnisse zu eröffnen und Aufstiege in hochwertigere Jobs und bessere Einkommensklassen zu ermöglichen. Querstatt Aufstiegsmobilität ist zu fördern, um Beschäftigung zu sichern, wenn Arbeitsplätze im Transformationsprozess verloren gehen. Ob und in welchem Umfang der Weiterbildungssektor diesen Anforderungen gerecht werden kann, wurde im Bundesland Bremen untersucht. Wie wirken sich Finanzierungs- und Marktbedingungen auf Personalbestand und -struktur, die Rekrutierungs-, Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen bei den Weiterbildungsträgern aus? Welche Anpassungsleistungen können die Funktionsweise der Weiterbildungsanbieter, ihre Attraktivität als Arbeitgeber und die Situation ihrer Beschäftigten verbessern? Die Studie zeigt, dass sich Unterschiede zwischen den Teilarbeitsmärkten der beruflichen Fort- und Weiterbildung, der öffentlich finanzierten Qualifizierungs- und Eingliederungsmaßnahmen sowie der allgemeinen und politischen Weiterbildung vergrößern. Das Fazit zeigt Handlungsoptionen zur Anpassung der Steuerungsfaktoren des Weiterbildungssektors, der betrieblichen Arbeitsgestaltung und der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen bei den Weiterbildungsträgern auf.
Policy Brief - Der bremische Weiterbildungssektor als Arbeitsmarkt





