Rassistische Diskriminierung in der Pflegeausbildung

Das Projekt untersuchte rassistische Diskriminierungserfahrungen in der Pflegeausbildung als zusätzliche Belastung und mögliches Hindernis für einen erfolgreichen Ausbildungsverlauf. Rassistische Diskriminierungserfahrungen wurde im Pflegealltag bereits nachgewiesen, bisher jedoch wenig Erkenntnisse in Bezug auf die Ausbildung generiert.

Dabei handelt es sich bei Auszubildenden um eine besonders heterogene und vulnerable Gruppe. Rassistische Diskriminierung kommt bereits während der ersten Praxiseinsätze vor und kann in einem Ausbildungsabbruch resultieren. Es rücken Fragen zu strukturellen und institutionellen Strukturen in den Vordergrund, die rassistische Diskriminierung begünstigen oder behindern können.

Im Projekt wurde die Perspektive der Auszubildenden und Ausbildungsverantwortlichen eingenommen, um Herausforderungen, Umgangsweisen und Handlungsmöglichkeiten zu identifizieren. Gleichzeitig wurde ein ressourcenorientierter Blick auf mögliche Schutzkonzepte und Strategien gelegt, die im Umgang mit rassistischer Diskriminierung bereits erfolgreich sind oder von Auszubildenden als potenziell hilfreich bewertet werden. Ziel war es Gestaltungsempfehlungen für Ausbildungsbetriebe und Pflegeschulen zum Schutze vor oder hilfreichem Umgang mit rassistischer Diskriminierung in der Pflegeausbildung zu generieren.



Laufzeit:
01. August 2025 - 31. Juli 2026

Forschungsteam:
Cora Zenz, M.A. Public Health (Projektleitung)