09.05.2022

Theoretical conceptions of transnational solidarity in working relations

Heft 34 der iaw Schriftenreihe

Globalisierung bringt zwei Aspekte ins Spiel, die traditionelle (nationale) Modelle von Solidarität in Frage stellen. Erstens eröffnet sie die Möglichkeit, dass sich Gruppen über einen bestimmten geografischen Standort hinweg konstituieren und erlaubt somit globale Probleme wie den Klimawandel jenseits von nationalen Grenzen zu begreifen. Andererseits verstärkt die Globalisierung die Idee der Individualisierung und den Rückgang der kollektiv geteilten Identität und stellt die klassische Idee der Solidarität in Frage. In diesem Working Paper suchen wir am Beispiel der Europäischen Union nach einem erweiterten theoretischen Konzept der Solidarität, das an verschiedenen "Orten" in transnationalen Arbeitsbeziehungen angewendet werden kann. Mehr lesen ...

29.03.2022

Arbeiten in der Corona-Krise

Themenkomplex im Sonderheft der Zeitschrift "Arbeit"

Gemeinsam mit Almut Peukert (Uni Hamburg) Heike Jacobsen (TU Cottbus-Senftenberg) hat Martin Seeliger ein Sonderheft der Zeitschrift 'Arbeit' zum Themenkomplex 'Arbeiten in der Corona-Krise' herausgegeben. Im Heft finden sich unter anderem ein Artikel zu Gesundheitlicher Ungleichheit und betrieblichem Krisenmanagement von Guido Becke, Britta Busse, Cora Zenz, Stephanie Pöser, Sarah Mümken, Christel Schicktanz, Cornelia Gerdau-Heitmann und einer zur Re-Regulierung der Schlachthofarbeit von Marcel Sebastian und Martin Seeliger. Mehr lesen ...

03.02.2022

Trade Unions and Social Policy in the Process of European Integration

im Sonderheft der Zeitschrift für Sozialreform

Unter dem Titel ''Trade Unions and Social Policy in the Process of European Integration" haben Dr. Johannes Kiess vom Else-Frenkel-Brunswick-Institut für Demokratieforschung und unser Mitarbeiter Martin Seeliger ein Sonderheft der Zeitschrift für Sozialreform herausgegeben. Mehr lesen ...

03.02.2022

Der Fall ‚Gorillas‘

Am Beispiel des Lieferdienstes Gorillas untersucht der Beitrag Möglichkeiten und Grenzen der Regulierung von Rider-Arbeit.

Im Fokus stehen Arbeitskonflikte und die dabei beteiligten Akteure. Die Rekonstruktion der Konfliktdynamik zeigt, dass einige der Arbeiter:innen sich zu einem autonomen Kollektiv zusammenschließen und sich sowohl von den traditionellen Akteuren sozialpartnerschaftlicher Arbeitsbeziehungen distanzieren als auch pragmatisch deren Unterstützung in Anspruch nehmen. Mit vielen direkten Protesten und einer breiten Öffentlichkeit lassen sich mit einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Wahl eines Betriebsrats erste Erfolge dieser Strategie konstatieren. Mehr lesen ...