Veranstaltungsort
FVG

Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Vortrag von Patrick Chojnowski im Rahmen des iaw Colloquiums

 

Die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Teilräumen Deutschlands ist nicht nur ein allgemeiner Grundsatz der Raumordnung, sondern auch in der laufenden Legislaturperiode der Bundesregierung eines der zentralen Anliegen. Eine Schlüsselrolle kommt dabei der Daseinsvorsorge zu. Bereits von 2011 bis 2015 förderte das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und (BMVI) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Rahmen des Modellvorhabens der Raumordnung (MORO) „Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge“ (ArD) Prozesse der Daseinsvorsorge in insgesamt 21 Modellregionen. Rund drei Jahre später war es das Ziel, die fortwährenden Bemühungen in den Modellregionen in ein Ende 2018 gegründetes „Netzwerk Daseinsvorsorge“ zu integrieren.

Hierfür führte das iaw im Rahmen des „MORO Netzwerk Daseinsvorsorge“ eine Studie zur Verstetigung des Aktionsprogramms in den 21 Modellregionen durch, um zum einen die Erfolgsfaktoren und Hemmnisse zu ergründen und zum anderen übertragbare Beispiele zu identifizieren. Dabei wurden schwerpunktartig die Umsetzung der erarbeiteten „Regionalstrategie Daseinsvorsorge“ sowie die Fortführung der damaligen Prozess- und Organisationsstrukturen und von Pilotprojekten in den Blick genommen.

Im Rahmen des iaw-Colloquiums werden Ergebnisse dieser Studie vorgestellt. Dabei betrachtet Patrick Chojnowski die regionalen Verstetigungsprozesse der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen am Beispiel der 21 Modellregionen des Aktionsprogramms regionale Daseinsvorsorge. Anschließend werden die Ergebnisse zur Diskussion gestellt.