Veranstaltungen

Das iaw präsentiert seine Forschungsergebnisse auf Tagungen, Konferenzen und Workshops sowie im Rahmen des iaw-Colloquiums.


Das Institut Arbeit und Wirtschaft organisiert Tagungen, Konferenzen und Workshops, womit es Foren zur Diskussion und Entwicklung sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Forschung bietet. Darüber hinaus wird regelmäßig ein interdisziplinäres Colloquium durchgeführt, bei dem die einzelnen Forschungs- und Dissertationsvorhaben der iaw-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgestellt und anschließend diskutiert werden. Hierzu sind Interessierte herzlich eingeladen!

Veranstaltungsort
Forum am Domshof
Raum: Kassenhalle
Domshof 26
28195 Brermen
Veranstaltungsreihe
Gemeinsame Veranstaltung von Arbeitnehmerkammer Bremen und Institut Arbeit und Wirtschaft

Anmeldungen bis zum 23. September 2025 an VAW25@uni-bremen.de

zum Programm

Die anwendungsorientierte VAW bündelt Analysen zu aktuellen finanz-, wirtschafts- und arbeitspolitischen „Baustellen“ und leistet damit fundierte Beiträge zu relevanten politischen Debatten. Vor diesem Hintergrund diskutieren die Herausgeber:innen und Mitglieder des Beirats – führende Wissenschaftler:innen sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens – die arbeits- und wirtschaftspolitische Agenda nach der Bundestagswahl.

Die Konferenz gibt auch Gelegenheit, einen Erfolg zu feiern: Seit Januar 2025 wird die VAW dank der gemeinsamen Förderung durch OLEcon (Open Library Economics, eine Initiative der ZBW – Leibniz Informationszentrum Wirtschaft) und der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen frei zugänglich sein. Die Hefte sind ab sofort hier verfügbar: https://elibrary.duncker-humblot.com/journal/122/vierteljahreshefte-zur-arbeits-und-wirtschaftsforschung

 

Veranstaltungsort
UFO | Kassenhalle
Domshof 26
28195 Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Referent/in
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Die Wirtschaft hat nur eine Zukunft, wenn sie durch ihre Dekarbonisierung zur Klimaneutralität beigeträgt. Diese „schöpferische Zerstörung“ von der fossilen zur nachhaltigen Produktionsweise fordert die Wirtschaft zusammen mit ihren Sozialpartnern sowie dem kooperierenden Staat.

Am Beispiel der Stahlindustrie lässt sich zeigen, unter welchen Bedingungen die hier bereits fortgeschrittene Transformation gelingen kann. Dabei gilt es vor allem die Übergangsprobleme beim Pfadwechsel zu bewältigen: fehlender grüner Wasserstoff, zu hohe Energiepreise, massiver Druck durch den Import von CO2-lastigem Stahl vor allem aus China sowie die Unsicherheit über die Zukunft der Arbeitsplätze.

Dabei lehrt das Beispiel Transformation vom fossilen zum grünen Stahl: Voraussetzung ist eine starke Sozialpartnerschaft auf der Basis der Mitbestimmung in den Unternehmen. Hinzukommen muss eine weitsichtig angelegte, produktive Kooperation von Staat und Wirtschaft vor allem im Bereich der Vorfinanzierung und der Infrastruktursicherung.

Dieses Transformationsbeispiel "grüner Stahl" zeigt heute schon, wie durch eine gemeinsame Gestaltung von Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften die Weichen für die ökologische Transformation gestellt werden sollten.

Wir laden Sie herzlich zum Colloquium in der Reihe „Arbeit / Arbeitsmarkt – Solidarität in der Arbeitsgesellschaft“ am 30. 10. 2025 ein. Prof. Dr. Rudolf Hickel – startet mit einem Impulsvortrag zur sozialpartnerschaftlich gestalteten Dekarbonisierung.