Lernortkooperation zwischen Schule und Betrieb: Qualifizierungspraktika mit Lernbausteinen
für den erfolgreichen Übergang von der Schule in Ausbildung (LOK)
Einschlägige Übergangsstudien belegen, dass Effizienzverbesserungen im Übergangssystem zwischen Schule und Ausbildung/Arbeit herbeigeführt werden müssen. Statt „Übergänge“ sind hier aber oft „Warteschleifen“ vorzufinden. Auch in Bremen wird die berufsbildungspolitische Debatte darum geführt, welche Schritte im regionalen Übergangssystem hierzu Ziel führend sind und vordringlich ergriffen werden sollen. Dabei bildet die Gestaltung der Berufsausbildungs vorbereitenden schulischen Bildungsgänge ein wichtiges Handlungsfeld, wobei der Übergang in eine Ausbildung das primäre Ziel sein soll.
Dies wird auch durch die „Bremer Vereinbarungen für Ausbildung und Fachkräftesicherung 2011 bis 2013“ bekräftigt.
Die Schnittstelle Betrieb/Schule stellt in der Diskussion um effiziente Übergangs-Instrumente eine zentrale Aktionsfläche dar, die einer besonderen Gestaltung bedarf. Praxisphasen haben erst dann eine nachhaltige Wirkung im Rahmen der schulischen Berufsorientierung, wenn sie betriebliche Anforderungen und individuelle Potenziale zu einander führen können. Begleitete Betriebspraktika erweisen sich als das Strukturelement, das am eindeutigsten „Anschlussfähigkeit“ verbürgt, indem es einen sog. „Klebeeffekt“ entfaltet: Der Betrieb übernimmt immer öfter Jugendliche in Ausbildung, wenn er sie im Rahmen eines Praktikums kennen gelernt hat.
Erfahrungen mit Qualifizierungsbausteinen in der Benachteiligtenförderung legen nahe, die qualifizierenden Praktika für benachteiligte Jugendliche im Zusammenspiel von Betrieb und Träger/Schulen so zu organisieren, dass von der realen betrieblichen Situation ausgehend Praktikumsfelder definiert und darauf bezogen passende Qualifizierungsziele und -pläne entwickelt werden, die gemeinsam von Schule und Betrieb umgesetzt werden können. Es gilt somit, formale und inhaltliche Strukturierungsprinzipien für Qualifizierungspraktika für Jugendliche in Maßnahmen der Ausbildungsvorbereitung zu definieren.
In diesem Projekt wird ein wissenschaftlich fundiertes Handlungsmodell zur Umsetzung dieser Lernortkooperation erarbeitet.
In diesem Modell wird formal und inhaltlich die Lernortkooperation mittels Lernprojekten/Lernbausteinen vorstrukturiert.
Dabei bilden Lernbausteine/Lernprojekte das Betrieb und Schule verzahnende Element, das
- aufbauend auf dem in der realen Betriebspraxis möglichen Praktikumseinsatz standardisierte Praktikumsfelder identifiziert,
- grundlegende praktische Anforderungen des Berufsfelds vermittelt,
- in die berufsfeldbezogene Fachpraxis einführt und
- die Aufnahme einer Ausbildung hemmenden Defizite (Kulturtechniken, soziale und personale Kompetenzen) aufarbeitet.
Da ein solches Modell nur in Kooperation mit den entsprechenden Akteuren, den bildungspolitischen, schulischen und betrieblichen Verantwortlichen realisiert werden kann, soll dieser „Effizienzvorschlag für das Übergangssystem“ abschließend mit entsprechende Institutionen und Personen in einem Werkstattgespräch diskutiert werden. Als relevante Akteure kommen hierfür Vertreter/-innen der Schulbehörde, von berufsbildenden Schulen, von Kammern, Verbänden, Gewerkschaften und Betrieben aus interessierten Wirtschaftszweigen in Frage.
Laufzeit:01. Januar 2011 - 31. Dezember 2011
Forschungsteam:Gerlinde Hammer
Marzio Maria Novello
Einschlägige Übergangsstudien belegen, dass Effizienzverbesserungen im Übergangssystem zwischen Schule und Ausbildung/Arbeit herbeigeführt werden müssen. Statt „Übergänge“ sind hier aber oft „Warteschleifen“ vorzufinden. Auch in Bremen wird die berufsbildungspolitische Debatte darum geführt, welche Schritte im regionalen Übergangssystem hierzu Ziel führend sind und vordringlich ergriffen werden sollen. Dabei bildet die Gestaltung der Berufsausbildungs vorbereitenden schulischen Bildungsgänge ein wichtiges Handlungsfeld, wobei der Übergang in eine Ausbildung das primäre Ziel sein soll.
Dies wird auch durch die „Bremer Vereinbarungen für Ausbildung und Fachkräftesicherung 2011 bis 2013“ bekräftigt.
Die Schnittstelle Betrieb/Schule stellt in der Diskussion um effiziente Übergangs-Instrumente eine zentrale Aktionsfläche dar, die einer besonderen Gestaltung bedarf. Praxisphasen haben erst dann eine nachhaltige Wirkung im Rahmen der schulischen Berufsorientierung, wenn sie betriebliche Anforderungen und individuelle Potenziale zu einander führen können. Begleitete Betriebspraktika erweisen sich als das Strukturelement, das am eindeutigsten „Anschlussfähigkeit“ verbürgt, indem es einen sog. „Klebeeffekt“ entfaltet: Der Betrieb übernimmt immer öfter Jugendliche in Ausbildung, wenn er sie im Rahmen eines Praktikums kennen gelernt hat.
Erfahrungen mit Qualifizierungsbausteinen in der Benachteiligtenförderung legen nahe, die qualifizierenden Praktika für benachteiligte Jugendliche im Zusammenspiel von Betrieb und Träger/Schulen so zu organisieren, dass von der realen betrieblichen Situation ausgehend Praktikumsfelder definiert und darauf bezogen passende Qualifizierungsziele und -pläne entwickelt werden, die gemeinsam von Schule und Betrieb umgesetzt werden können. Es gilt somit, formale und inhaltliche Strukturierungsprinzipien für Qualifizierungspraktika für Jugendliche in Maßnahmen der Ausbildungsvorbereitung zu definieren.
In diesem Projekt wird ein wissenschaftlich fundiertes Handlungsmodell zur Umsetzung dieser Lernortkooperation erarbeitet.
In diesem Modell wird formal und inhaltlich die Lernortkooperation mittels Lernprojekten/Lernbausteinen vorstrukturiert.
Dabei bilden Lernbausteine/Lernprojekte das Betrieb und Schule verzahnende Element, das
- aufbauend auf dem in der realen Betriebspraxis möglichen Praktikumseinsatz standardisierte Praktikumsfelder identifiziert,
- grundlegende praktische Anforderungen des Berufsfelds vermittelt,
- in die berufsfeldbezogene Fachpraxis einführt und
- die Aufnahme einer Ausbildung hemmenden Defizite (Kulturtechniken, soziale und personale Kompetenzen) aufarbeitet.
Da ein solches Modell nur in Kooperation mit den entsprechenden Akteuren, den bildungspolitischen, schulischen und betrieblichen Verantwortlichen realisiert werden kann, soll dieser „Effizienzvorschlag für das Übergangssystem“ abschließend mit entsprechende Institutionen und Personen in einem Werkstattgespräch diskutiert werden. Als relevante Akteure kommen hierfür Vertreter/-innen der Schulbehörde, von berufsbildenden Schulen, von Kammern, Verbänden, Gewerkschaften und Betrieben aus interessierten Wirtschaftszweigen in Frage.
Laufzeit:01. Januar 2011 - 31. Dezember 2011
Forschungsteam:Gerlinde Hammer
Marzio Maria Novello
Einschlägige Übergangsstudien belegen, dass Effizienzverbesserungen im Übergangssystem zwischen Schule und Ausbildung/Arbeit herbeigeführt werden müssen. Statt „Übergänge“ sind hier aber oft „Warteschleifen“ vorzufinden. Auch in Bremen wird die berufsbildungspolitische Debatte darum geführt, welche Schritte im regionalen Übergangssystem hierzu Ziel führend sind und vordringlich ergriffen werden sollen. Dabei bildet die Gestaltung der Berufsausbildungs vorbereitenden schulischen Bildungsgänge ein wichtiges Handlungsfeld, wobei der Übergang in eine Ausbildung das primäre Ziel sein soll.
Dies wird auch durch die „Bremer Vereinbarungen für Ausbildung und Fachkräftesicherung 2011 bis 2013“ bekräftigt.
Die Schnittstelle Betrieb/Schule stellt in der Diskussion um effiziente Übergangs-Instrumente eine zentrale Aktionsfläche dar, die einer besonderen Gestaltung bedarf. Praxisphasen haben erst dann eine nachhaltige Wirkung im Rahmen der schulischen Berufsorientierung, wenn sie betriebliche Anforderungen und individuelle Potenziale zu einander führen können. Begleitete Betriebspraktika erweisen sich als das Strukturelement, das am eindeutigsten „Anschlussfähigkeit“ verbürgt, indem es einen sog. „Klebeeffekt“ entfaltet: Der Betrieb übernimmt immer öfter Jugendliche in Ausbildung, wenn er sie im Rahmen eines Praktikums kennen gelernt hat.
Erfahrungen mit Qualifizierungsbausteinen in der Benachteiligtenförderung legen nahe, die qualifizierenden Praktika für benachteiligte Jugendliche im Zusammenspiel von Betrieb und Träger/Schulen so zu organisieren, dass von der realen betrieblichen Situation ausgehend Praktikumsfelder definiert und darauf bezogen passende Qualifizierungsziele und -pläne entwickelt werden, die gemeinsam von Schule und Betrieb umgesetzt werden können. Es gilt somit, formale und inhaltliche Strukturierungsprinzipien für Qualifizierungspraktika für Jugendliche in Maßnahmen der Ausbildungsvorbereitung zu definieren.
In diesem Projekt wird ein wissenschaftlich fundiertes Handlungsmodell zur Umsetzung dieser Lernortkooperation erarbeitet.
In diesem Modell wird formal und inhaltlich die Lernortkooperation mittels Lernprojekten/Lernbausteinen vorstrukturiert.
Dabei bilden Lernbausteine/Lernprojekte das Betrieb und Schule verzahnende Element, das
- aufbauend auf dem in der realen Betriebspraxis möglichen Praktikumseinsatz standardisierte Praktikumsfelder identifiziert,
- grundlegende praktische Anforderungen des Berufsfelds vermittelt,
- in die berufsfeldbezogene Fachpraxis einführt und
- die Aufnahme einer Ausbildung hemmenden Defizite (Kulturtechniken, soziale und personale Kompetenzen) aufarbeitet.
Da ein solches Modell nur in Kooperation mit den entsprechenden Akteuren, den bildungspolitischen, schulischen und betrieblichen Verantwortlichen realisiert werden kann, soll dieser „Effizienzvorschlag für das Übergangssystem“ abschließend mit entsprechende Institutionen und Personen in einem Werkstattgespräch diskutiert werden. Als relevante Akteure kommen hierfür Vertreter/-innen der Schulbehörde, von berufsbildenden Schulen, von Kammern, Verbänden, Gewerkschaften und Betrieben aus interessierten Wirtschaftszweigen in Frage.
Laufzeit:01. Januar 2011 - 31. Dezember 2011
Forschungsteam:Gerlinde Hammer
Marzio Maria Novello
Projekttyp:Projekt der Arbeitnehmerkammer Bremen