Veranstaltungen

Das iaw präsentiert seine Forschungsergebnisse auf Tagungen, Konferenzen und Workshops sowie im Rahmen des iaw-Colloquiums.


Das Institut Arbeit und Wirtschaft organisiert Tagungen, Konferenzen und Workshops, womit es Foren zur Diskussion und Entwicklung sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Forschung bietet. Darüber hinaus wird regelmäßig ein interdisziplinäres Colloquium durchgeführt, bei dem die einzelnen Forschungs- und Dissertationsvorhaben der iaw-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgestellt und anschließend diskutiert werden. Hierzu sind Interessierte herzlich eingeladen!

13.04.2026 Vorstellung der Studie „Motivlagen beruflicher Entscheidungen von Erzieher:innen im Land Bremen“

Dr. René Böhme
Veranstaltungsort
Arbeitnehmerkammer Bremen
Raum: Kultursaal
Bürgerstraße 1
28195 Bremen
Uhrzeit
17:00 - 19:00 Uhr

Die Arbeitnehmerkammer Bremen und der Senator für Kinder und Bildung laden zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein.

Erzieher:innen starten hoch motiviert ins Berufsleben, doch viele verlassen das Arbeitsfeld frühzeitig: Lediglich gut ein Drittel der Fachkräfte im Land Bremen bleibt auch zehn Jahre nach Berufseinstieg in der Kindertagesbetreuung in Bremen tätig. Die vielfältigen Gründe für diese Entwicklung verdeutlicht die vom Institut Arbeit und Wirtschaft erstellte Studie zu den Motivlagen beruflicher Entscheidungen von Erzieher:innen im Land Bremen. 

Das Arbeitsfeld steht vor großen Herausforderungen: Entscheidend ist jetzt, sozialpädagogische Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden – durch Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und der Betreuungssituation. Dazu debattieren Politik, Wissenschaft und Praxis die Handlungsempfehlungen der im Auftrag der Arbeitnehmerkammer Bremen und des Senators für Kinder und Bildung durchgeführten Studie. Diskutieren Sie mit!

Programm

Vorstellung der Studie „Motivlagen beruflicher Entscheidungen von Erzieher:innen im Land Bremen“ durch Dr. René Böhme, Universität Bremen, Institut Arbeit und Wirtschaft

Kommentare von
Mark Rackles, Senator für Kinder und Bildung
Prof. Dr. Kirsten Fuchs-Rechlin, Deutsches Jugendinstitut

Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung
Mark Rackles, Senator für Kinder und Bildung
Prof. Dr. Kirsten Fuchs-Rechlin, Deutsches Jugendinstitut
Frauke Felix, Geschäftsführende Vorständin des Paritätischen Bildungswerk Bremen
Markus Westermann, ver.di-Bezirksgeschäftsführer Bremen-Nordniedersachsen

Schlusswort von
Peer Rosenthal, Hauptgeschäftsführer der Arbeitnehmerkammer

Moderation:
Wiebke Blanquett, stellvertretende Leitung der Politikberatung der Arbeitnehmerkammer

 

Um verbindliche Anmeldung unter 0421-3 63 01-985 wird bis zum 09.04.2026 gebeten.

23.04.2026 iaw Colloquium Reihe: Arbeit / Arbeitsmarkt - Solidarität in der Arbeitsgesellschaft

Dr. Katharina Bothe
Veranstaltungsort
Forum am Domshof
Raum: 500.01
Domshof 26
28195 Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Referent/in
Dr. Katharina Bothe
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Wer hält den Betrieb auf Kreuzfahrtschiffen am Laufen – und zu welchen Bedingungen?  Prekäre Arbeitsverhältnisse, lange Einsatzzeiten und soziale Ungleichheiten prägen die Arbeitsbedingungen tausender Beschäftigter aus aller Welt an Bord.

Der Vortrag beschäftigt sich mit dem Arbeits- und Lebensalltag auf Kreuzfahrtschiffen und fragt: Was zeigt uns das Schiff als sozialer Raum über globale Machtverhältnisse? Welche Rolle spielen internationale Regelwerke – und warum greifen sie so häufig nicht? Wie können sozial gerechtere Bedingungen geschaffen werden? Kreuzfahrtschiffe werden als Mikrokosmen globaler Arbeitsteilung vorgestellt – Orte, an denen sich historische Muster und ethnische Arbeitshierarchien zeigen, aber auch Orte an denen bestehende Ordnungen herausgefordert werden. Ein Vortrag über Arbeit und Globalisierung– auf engstem Raum!

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Katharina Bothe arbeitet am Deutschen Schifffahrtsmuseum, dem Leibniz-Institut für Maritime Geschichte in Bremerhaven und untersucht in ihrem Forschungsprojekt die Arbeitsverhältnisse, sozialen Dynamiken und Ungleichheitsstrukturen an Bord von Kreuzfahrtschiffen, mit Fokus auf Mobilität, Regulierung und die Perspektiven der Beschäftigten.

Veranstaltungsort
Arbeitnehmerkammer Bremen
Raum: Kultursaal
Bürgerstraße 1
28195 Bremen
Uhrzeit
9:30 Uhr - 13:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
Kooperationsveranstaltung Arbeitnehmerkammer Bremen und iaw

https://www.arbeitnehmerkammer.de/veranstaltungen/

Orts- und zeitflexibles Arbeiten, auch hybride Arbeit genannt, hat seit der Covid-19-Pandemie einen regelrechten Boom erlebt. Gleichzeitig haben sich die Modelle und Konzepte hybrider Arbeit in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt. Beschäftigte sind nun häufiger flexibel im Wechsel an unterschiedlichen Arbeitsorten, wie im Büro, im Homeoffice, in Online-Meetings oder mobil von unterwegs, tätig. Teams arbeiten zunehmend ortsflexibel und digital zusammen oder teilen sich ihre Schreibtische im Büro.

Welche gesundheitlichen Auswirkungen hybrider Arbeit sehen Beschäftigte? Wie können diese Arbeitsformen gut und vor allem gesund gestaltet werden?

Eine aktuelle Studie des Bremer Instituts Arbeit und Wirtschaft (iaw) setzt genau hier an. Untersucht wurde, wie sich hybride Arbeit auf die psychische Gesundheit von Beschäftigten auswirkt, welche Herausforderungen sich für den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz ergeben und wie Betriebe und Dienststellen damit umgehen.

Auf der Veranstaltung werden die Studienergebnisse vorgestellt und mit Vertreterinnen und Vertretern aus der betrieblichen Praxis vor dem Hintergrund ihrer Praxiserfahrungen diskutiert. Darüber hinaus werfen wir gemeinsam einen Blick auf die Mitbestimmungsrechte und zeigen, welche konkreten Handlungsmöglichkeiten sich für Betriebs- und Personalräte ergeben.

 

Programm

9:30 Uhr
Begrüßung
Michaela Gröne, Abteilungsleiterin Mitbestimmung und Technologieberatung

9:40 Uhr
Psychosoziale Gesundheit und Umsetzungsqualität hybrider Arbeit in zwei Organisationen

– Ergebnisse einer Studie
Cora Zenz und Guido Becke, Institut für Arbeit und Wirtschaft (iaw)

10:30 Uhr
Pause

10:45 Uhr
Erfahrungen aus der Praxis – was gelingt, wo gibt es Herausforderungen? 

11:45 Uhr
Pause

12:00 Uhr
Mitbestimmung beim Arbeiten zwischen Büro und Homeoffice – Gestaltungsmöglichkeiten für Betriebs- und Personalräte
Sabrina Warsönke, Arbeitnehmerkammer Bremen

13:00 Uhr
Ende der Veranstaltung

Moderation: Dennis Wernstedt, Arbeitnehmerkammer Bremen 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen Austausch.

Verbindliche Anmeldung bitte bis zwei Tage vor dem Veranstaltungstermin über den Anmeldebutton.

Freistellungshinweis: Die Veranstaltung ist kostenfrei und eignet sich zur Freistellung nach § 37 Abs. 6 BetrVG bzw. § 39 Abs. 5 BremPersVG und § 19 Abs. 3 MVG. Ein Beschluss des Gremiums ist in der Regel erforderlich.

Informationen zur Veranstaltung:

Sabrina Warsönke
Beraterin Mitbestimmung und Technologieberatung
(Arbeits- und Gesundheitsschutz)
Tel. 0421 3 63 01 – 989
s.warsoenke@arbeitnehmerkammer.de

 

 

 

 

Veranstaltungsort

Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5
28195 Bremen
Uhrzeit
9:00 - 16:30 Uhr
Veranstalter/in

Einladung zum Fachtag
»Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeiten konkret - Erfahrungen aus Bremer
Quartieren« 


Liebe Aktive, Engagierte und Interessierte,
endlich ist es soweit: Wir laden euch herzlich zum Fachtag „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeiten konkret – Erfahrungen aus Bremer Quartieren“ ein. Damit möglichst viele von euch teilnehmen können, ist der Fachtag als Bildungszeit anerkannt. Ihr könnt dafür also bei Bedarf eine Freistellung von der Arbeit in Anspruch nehmen.


19. Mai 2026 / 9:00 - 16:30
Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5


Gemeinsam mit euch möchten wir Erfahrungen aus den Quartieren sammeln, in denen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und autoritäre Einstellungen sichtbar werden. Dabei geht es uns darum, konkrete Problemlagen und Herausforderungen herauszuarbeiten – und gleichzeitig eure wichtige Arbeit, eure Energie und die vorhandenen Ressourcen sichtbar zu machen.
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Kurze Vorträge und einführende Gespräche von und mit:

> Dr.in Regina Arant, Universität Bremen und Constructor University, Co-Autorin des Vielfaltsbarometers
> Sermin Riedel, unabhängige Polizei- und Feuerwehrbeauftragte der Stadt Bremen
> Nadezhda Milanova, Migrations- und Integrationsbeauftragte des Landes Bremen
> Michael Mindermann (angefragt), Projekt Antidiskriminierung in der Arbeitswelt
> ein*e Vertreter*in des Demokratiezentrums im Land Bremen


Dann soll es praxisnah werden: In mehreren Workshops gibt es kurze fachliche und erfahrungsbasierte Inputs, gefolgt von Austausch und gemeinsamer Arbeit. Es geht um eure Perspektiven, um konkrete Vorfälle und alltägliche Erfahrungen aber auch um Gegenstrategien in folgenden Feldern

> Workshop 1: Queer-, Trans- und Frauenfeindlichkeit
> Workshop 2: Klassismus (im Feld Wohnen und Arbeit)
> Workshop 3: Antisemitismus
> Workshop 4: Ableismus / Abwertung und Ausgrenzung von Behinderten
> Workshop 5: Antimuslimischer Rassismus
> Workshop 6: Antischwarzer Rassismus


Wichtig ist uns: Die Ergebnisse des Fachtags bleiben nicht einfach im Raum stehen. Sie fließen in die Ressourcenanalyse des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ im Rahmen der Partnerschaften für Demokratie in Bremen ein. Das bedeutet, dass eure Perspektiven und Erfahrungen bedeutsam für weitere politische Prozesse sind.
Und auch wichtig ist: Es wird Verpflegung und Getränke und am Ende noch etwas Kultur geben. Die Räumlichkeiten sind größtenteils barrierefrei.
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Anmeldung & Infos
Jetzt brauchen wir euch: Bitte meldet euch bis zum 5. Mai 2026 unter
anmeldung-fachtag-gmf@nfj-bremen.de  an und schreibt uns dabei:

> aus welcher Initiative, welchem Verein oder welcher Gruppe ihr kommt
> mit wievielen Personen ihr teilnehmen möchtet
> für welche Workshops ihr euch interessiert
> ob es besondere Bedürfnisse gibt, die wir berücksichtigen sollten
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Partnerschaften für Demokratie Bremen / Bündnis Mitte
Fach- und Koordinierungsstelle, Jan Rettig
Kommunalbeauftragte, Frau Melikşah Şenyürek
Facebook: @pfdbremen 
partnerschaftfuerdemokratie@die-buchte.de 
www.partnerschaftfuerdemokratie.bremen.de 

 

Kontakt:
Dr. René Böhme
Universität Bremen
Institut Arbeit und Wirtschaft
Tel.: +49 421 218-61722
E-Mail: rene.boehme@uni-bremen.de

01.06.2026

Dr. Thomas Hoebel (Universität Bielefeld)
Veranstaltungsort
Forum am Domshof
Raum: 50001
Domshof 26
28195 Bremen
Uhrzeit
10-12:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw Veranstaltung

 Referent Dr. Thomas Hoebel, Universität Bielefeld Fakultät für Soziologie