Veranstaltungen

Das iaw präsentiert seine Forschungsergebnisse auf Tagungen, Konferenzen und Workshops sowie im Rahmen des iaw-Colloquiums.


Das Institut Arbeit und Wirtschaft organisiert Tagungen, Konferenzen und Workshops, womit es Foren zur Diskussion und Entwicklung sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Forschung bietet. Darüber hinaus wird regelmäßig ein interdisziplinäres Colloquium durchgeführt, bei dem die einzelnen Forschungs- und Dissertationsvorhaben der iaw-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgestellt und anschließend diskutiert werden. Hierzu sind Interessierte herzlich eingeladen!

12.03.2026 iaw Colloquium Reihe: Arbeit / Arbeitsmarkt - Solidarität in der Arbeitsgesellschaft

Frederic Hüttenhof (Institut Arbeit und Qualifikation, Universität Duisburg Essen)
Veranstaltungsort

Raum: Kassenhalle
Domshof 26
28195 Bremen
Uhrzeit
16:00 - 18:00 Uhr
Referent/in
Frederic Hüttenhof (Institut Arbeit und Qualifikation, Universität Duisburg Essen)
Veranstaltungsreihe
iaw-Colloquium

Der deutsche Arbeitsmarkt ist in Teilbereichen von intransparenten Subunternehmerketten, prekären Jobs und organisierter Schwarzarbeit geprägt, mit gravierenden Folgen für Löhne, Sozialabgaben und fairen Wettbewerb. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls ist dabei eine zentrale staatliche Instanz im Kampf gegen ausbeuterische Arbeitsverhältnisse. Allerdings steht die Behörde immer wieder wegen vermeintlich zu geringer und ineffektiver Kontrolltätigkeiten sowie ihrer Fokussierung auf die Sicherung staatlicher Abgaben in der Kritik.

Die FKS wurde in den letzten Jahren erheblich umstrukturiert und durchläuft derzeit verschiedene Reformphasen. Vor diesem Hintergrund wird diskutiert, wie sich die strukturelle und strategische Ausrichtung der Behörde verändert hat, wie sich die Vorgehensweise darstellt und ob die Veränderungen eine bessere Aufdeckung und Ahndung von Verstößen ermöglichen. Zudem wird darauf eingegangen, wie Arbeitnehmerrechte besser durchgesetzt werden können.

 

 

Vortrag im Rahmen der iaw Colloquiumsreihe Arbeit / Arbeitsmarkt - Solidarität in der Arbeitsgesellschaft

Das iaw-Collquium im WiSe 2025/26 vereint vielfältige aktuelle und brisante Themen zur Gestaltung von Arbeit in der Transformation. Zentral dabei ist, inwiefern die jeweiligen Konflikte und Interessen auch innerhalb der Arbeitnehmerschaft solidarisch gelöst bzw. die schwächsten Arbeitnehmergruppen geschützt und unterstützt werden können. Dabei werden sowohl empirische Ergebnisse aus der Forschung des iaw vorgestellt wie auch innovative theoretische Konzepte.

 

Veranstaltungsort
Arbeitnehmerkammer Bremen
Raum: Kultursaal
Bürgerstraße 1
28195 Bremen
Uhrzeit
9:30 Uhr - 13:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
Kooperationsveranstaltung Arbeitnehmerkammer Bremen und iaw

https://www.arbeitnehmerkammer.de/veranstaltungen/

Orts- und zeitflexibles Arbeiten, auch hybride Arbeit genannt, hat seit der Covid-19-Pandemie einen regelrechten Boom erlebt. Gleichzeitig haben sich die Modelle und Konzepte hybrider Arbeit in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt. Beschäftigte sind nun häufiger flexibel im Wechsel an unterschiedlichen Arbeitsorten, wie im Büro, im Homeoffice, in Online-Meetings oder mobil von unterwegs, tätig. Teams arbeiten zunehmend ortsflexibel und digital zusammen oder teilen sich ihre Schreibtische im Büro.

Welche gesundheitlichen Auswirkungen hybrider Arbeit sehen Beschäftigte? Wie können diese Arbeitsformen gut und vor allem gesund gestaltet werden?

Eine aktuelle Studie des Bremer Instituts Arbeit und Wirtschaft (iaw) setzt genau hier an. Untersucht wurde, wie sich hybride Arbeit auf die psychische Gesundheit von Beschäftigten auswirkt, welche Herausforderungen sich für den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz ergeben und wie Betriebe und Dienststellen damit umgehen.

Auf der Veranstaltung werden die Studienergebnisse vorgestellt und mit Vertreterinnen und Vertretern aus der betrieblichen Praxis vor dem Hintergrund ihrer Praxiserfahrungen diskutiert. Darüber hinaus werfen wir gemeinsam einen Blick auf die Mitbestimmungsrechte und zeigen, welche konkreten Handlungsmöglichkeiten sich für Betriebs- und Personalräte ergeben.

 

Programm

9:30 Uhr
Begrüßung
Michaela Gröne, Abteilungsleiterin Mitbestimmung und Technologieberatung

9:40 Uhr
Psychosoziale Gesundheit und Umsetzungsqualität hybrider Arbeit in zwei Organisationen

– Ergebnisse einer Studie
Cora Zenz und Guido Becke, Institut für Arbeit und Wirtschaft (iaw)

10:30 Uhr
Pause

10:45 Uhr
Erfahrungen aus der Praxis – was gelingt, wo gibt es Herausforderungen? 

11:45 Uhr
Pause

12:00 Uhr
Mitbestimmung beim Arbeiten zwischen Büro und Homeoffice – Gestaltungsmöglichkeiten für Betriebs- und Personalräte
Sabrina Warsönke, Arbeitnehmerkammer Bremen

13:00 Uhr
Ende der Veranstaltung

Moderation: Dennis Wernstedt, Arbeitnehmerkammer Bremen 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen Austausch.

Verbindliche Anmeldung bitte bis zwei Tage vor dem Veranstaltungstermin über den Anmeldebutton.

Freistellungshinweis: Die Veranstaltung ist kostenfrei und eignet sich zur Freistellung nach § 37 Abs. 6 BetrVG bzw. § 39 Abs. 5 BremPersVG und § 19 Abs. 3 MVG. Ein Beschluss des Gremiums ist in der Regel erforderlich.

Informationen zur Veranstaltung:

Sabrina Warsönke
Beraterin Mitbestimmung und Technologieberatung
(Arbeits- und Gesundheitsschutz)
Tel. 0421 3 63 01 – 989
s.warsoenke@arbeitnehmerkammer.de

 

 

 

 

01.06.2026

Dr. Thomas Hoebel (Universität Bielefeld)
Veranstaltungsort
Forum am Domshof
Raum: 50001
Domshof 26
28195 Bremen
Uhrzeit
10-12:00 Uhr
Veranstaltungsreihe
iaw Veranstaltung

 Referent Dr. Thomas Hoebel, Universität Bielefeld Fakultät für Soziologie